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Die gymnasiale Ausbildung

Der Weg zur eidgenössisch anerkannten Maturität

Die gymnasiale Ausbildung dauert 4 Jahre und verläuft zweistufig. In den ersten zwei Jahren steht die Grundausbildung mit den obligatorischen Fächern und dem gewählten Akzentfach sowie einzelnen Freifächern im Vordergrund. In den beiden letzten Jahren kann mit der gezielten Wahl des Schwerpunktfachs und des Ergänzungsfachs sowie der Maturaarbeit den eigenen Neigungen und Interessen verstärkt nachgegangen werden. Die Kantonsschule Zofingen bietet echte Wahlmöglichkeiten.

 

Unabhängig von der Wahl der Fächer ist den Schülerinnen und Schülern mit dem Erreichen der eidgenössisch anerkannten Maturität der prüfungsfreie Zugang zu allen schweizerischen Hochschulen und Universitäten gewährleistet.

 

 

Stundentafel

 

Obligatorische Fächer   1. Klasse   2. Klasse   3. Klasse   4. Klasse  
         
Deutsch 4 3 3 4
Französisch oder (ita ab 3. Klasse)   3 3 3 3
Englisch 3 3 3 3
Mathematik 4 3 3 4
Physik - 2 2 2
Chemie 2 2 2 -
Biologie 2 2 2 -
Geschichte 2 2 2 2
Geografie 2 2 1 -
Bildnerisches Gestalten oder Musik 2 3 2 -
Informatik 2 1 - -
Einführung in Wirtschaft und Recht 1 2 - -
Akzentfach 3 3 - -
Sport 3 3 3 3
Schwerpunktfach - - 6 6
Ergänzungsfach - - - 4
Projektunterricht - - 3 -
Maturaarbeit - - - 2
         
Total obligatorische Lektionen  33  34  35 33 
         
         
Freifächer 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse
Italienisch 3 3 3 3
Latein 3 3 3 1.5
Spanisch   3    
Russisch     2  
CAExam-Kurs     2  
Bildnerisches Gestalten 2 3 2  
Musik 2 2 2  
Instrument 0.5/1 0.5/1 0.5/1 0.5/1

 

Bei folgenden Freifächern ist ein Einstieg zu Beginn jedes Schuljahrs möglich:

Kantichor

KantiBand

Instrument

Theater

Religion

Weitere Freifächerangebote gemäss Ausschreibung

 

 

Wahlpflichtfächer

Schwerpunktfächer

 

Im ersten Semester der 2. Klasse muss das Schwerpunktfach gewählt werden. Dieses umfasst 6  Lektionen pro Woche und erstreckt sich über das 3. und 4 Schuljahr. Die Schwerpunktfächer werden in Kursgruppen geführt. Zur Auswahl stehen:

  • Latein: Voraussetzung Akzentfach Latein
  • Italienisch: Voraussetzung Freifach Italienisch in der 1. und 2. Klasse
  • Spanisch: Vorussetzung Freifach Spanisch in der 2. Klasse
  • Physik und Anwendungen der Mathematik: Empfohlene Vorbildung Akzentfach Mathematik
  • Biologie+Chemie
  • Wirtschaft+Recht
  • Philosophie/Pädagogik/Psychologie
  • Bildnerisches Gestalten: Voraussetzung Grundlagenfach oder Freifach Bildnerisches Gestalten
  • Musik mit Instrumentalunterricht: Voraussetzung Grundlagenfach oder Freifach Musik mit Instrumentalunterricht

 

Ergänzungsfächer

 

Im ersten Semester der 3. Klasse muss das Ergänzungsfach gewählt werden. Dieses umfasst 4 Wochenlektionen und erstreckt sich über das 4. Schuljahr. Die Ergänzungsfächer werden in Kursgruppen geführt. Zur Auswahl stehen:

  • Physik
  • Chemie
  • Biologie
  • Anwendungen der Mathematik
  • Informatik
  • Geschichte
  • Geografie
  • Wirtschaft+Recht
  • Philosophie
  • Pädagogik+Psychologie
  • Religionslehre
  • Bildnerisches Gestalten
  • Musik mit Instrumentalunterricht
  • Sport

 

Promotion
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Probezeit

 

Schülerinnen und Schüler, welche nach dem 1. Semester der 3. Klasse Bezirksschule einen Schnitt von mindestens 4.7 erreichten, sind provisorisch aufgenommen. Wer den Schnitt von 4.7 auch im letzten Semester der Bezirksschule erreicht, ist definitiv aufgenommen.

Schülerinnen und Schüler, die provisorisch aufgenommen sind, müssen nach dem 1. Semester die Promotionsbedingungen erreichen, um an der Kantonsschule verbleiben zu können.

 

Jahrespromotion

 

Am Ende des ersten Semesters erhalten die Schülerinnen und Schüler zur Orientierung einen Zwischenbericht. Dieser dient der Information und hat keinen rechtlichen Charakter. Die Promotion findet jeweils am Ende des Schuljahrs statt. Das Jahreszeugnis entscheidet über Beförderung und Nichtbeförderung.

 

Promotionsfächer

 

In den beiden ersten Klassen zählen die Grundlagenfächer sowie das Akzentfach für die Promotion, in der dritten Klasse zusätzlich das Schwerpunktfach und der Projektunterricht. Alle Fächer zählen einfach.

 

Bestehensnormen

 

Jede ungenügende Note muss doppelt kompensiert werden. Es dürfen nicht mehr als vier ungenügende Noten vorkommen.

 

Repetition

 

Wer am Ende des Schuljahrs die Promotionsbedingungen nicht erfüllt, muss die Klasse repetieren. Bei Nichtbestehen der Maturitätsprüfung, kann die Prüfung höchstens einmal wiederholt werden. Dabei muss die ganze vierte Klasse repetiert werden.

 

 

 

Maturitätsprüfung
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Zählenden Fächer für das Maturitätszeugnis

 

  • 10 Grundlagenfächer
  • Das Schwerpunktfach
  • Das Ergänzungsfach
  • Die Maturaarbeit

 

Prüfungsfächer

 

  • Grundlagenfach Deutsch
  • Grundlagenfach Mathematik
  • Grundlagenfach 2. Sprache (Französisch oder Italienisch)
  • Grundlagenfach 3. Sprache (Englisch)
  • Schwerpunktfach
  • Ergänzungsfach
Maturaarbeit

Abschlussarbeit in der 4. Klasse

 

Die Schülerinnen und Schüler verfassen im letzten Ausbildungsjahr vorzugsweise in einer Gruppe oder alleine eine grössere eigenständige schriftliche oder schriftlich kommentierte Arbeit. Diese wird einem grösseren Publikum öffentlich präsentiert.

 

Die Vorbereitung auf die Maturaarbeit erfolgt im Projektunterricht in der 3. Klasse. Im Mittelpunkt steht die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten.

 

Herausragende Arbeiten werden intern prämiert. Alle Kantonsschulen reichen eine Auswahl an Arbeiten der Aargauischen Naturforschenden Gesellschaft, der Kulturstiftung Pro Argovia und der Aargauischen Historischen Gesellschaft ein. Diese Gesellschaften führen einmal im Jahr eine kantonale Prämierung der Maturaarbeiten durch.